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Artfaber

die künstlerische Repräsentation von Arbeits-, Unternehmens- und allgemein Wirtschaftswelten.

Bis heute ist dieses Kunstgenre noch nie konzipiert oder organisiert worden. Dies ist unser Projekt. Eine Vielzahl an Werken, mehr als 25.000 bereits identifizierte Werke, bilden die Grundlage der Art faber. Führende Künstler, insbesondere in Europa seit dem 18. Jahrhundert, haben zur Tragweite von Art faber beigetragen. Die zeitgenössische Kunst investiert weiterhin in den Kunstbereich der Art faber durch Bildende Kunst, Fotografie, Literatur, Kino, Musik…

Was ist Art faber ?

“ Wenn wir uns von allem Stolz befreien könnten und uns bei der Definition unserer Art alleine darauf beschränkten, was uns die Geschichte und Vorgeschichte zeigen […], dann würden wir uns vielleicht nicht als Homo Sapiens bezeichnen, sondern als Homo Faber. ”
Henri Bergson, Philosoph und Literaturnobelpreisträger,
L’évolution créatrice, 1907.

Der Homo Faber — der produktive Mensch — steht im Zentrum der menschlichen Geschichte und Identität. Seine faberische, produktive, kommerzielle und allgemein wirtschaftliche Tätigkeit ist eine Quelle der Inspiration für Künstler, deren Werke Art faber darstellen:

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Claude Monet, Impression au soleil levant levant, 1872
Claude monet, Impression au soleil levant,
Claude Monet, Impression au soleil levant levant, 1872
1872. Tous droits réservés, Musée Marmottan-Monet, Paris.
Charlie Chaplin, Les temps modernes, 1936
Giuseppe Verdi, Le coeur des forgerons, 1857
Constantin Meunier, Le marteleur, 1890
Constantin Meunier, Le marteleur,
Constantin Meunier, Le marteleur, 1890
1890.
Tous droits réservés, Musées royaux des beaux-arts de Belgique
Le Figaro, Futurisme
Dynamisme d'une automobile
John Steinbeck, Les raisins de la colère, 1939
John Steinbeck,
Les raisins de la colère,
John Steinbeck, Les raisins de la colère, 1939
1939
Charles Sheeler, Ford Plant, River Rouge, Blast Furnace and Dust Catcher, 1927
Charles Sheeler,
Ford Plant, River Rouge, Blast Furnace and Dust Catcher,
Charles Sheeler, Ford Plant, River Rouge, Blast Furnace and Dust Catcher 1927, MoMA
November 1927, MoMA, NY. © 2019 The Lane Collection
Charles Sheeler, Buddenbrooks, 1901
Thomas Mann,
Buddenbrooks,
Thomas Mann, Buddenbrooks 1901
1901
Adolph Von Menzel, La Forge, 1875, Berlin
Adolph Von Menzel, La Forge (Les Cyclopes modernes),
Adolph Von Menzel, La Forge 1875, Berlin
1875, Alte Nationalgalerie, Berlin. © Nationalgalerie, Staatlichen Museen zu Berlin / Andres Kilger

Die Art faber vereint alle ästhetischen Ausdrucksformen (Bildende Kunst, Fotografie, Literatur, Poesie, Kino, Musik…) der produktiven Welt in ihren handwerklichen, industriellen, kommerziellen und allgemein wirtschaftlichen Dimensionen.
Sie sind in 5 Hauptthemen gegliedert:

Landschaften und Infrastrukturen
Produktions- und Marketingprozesse
Wirtschaftsakteure
Produkte
Ökonomische Konzepte

Welche Gründe sprechen für die Förderung der Art faber?

“ Zu Beginn des 21. Jahrhunderts besteht die Notwendigkeit, einem Kunstgenre mit ebenso alten wie zeitgenössischen Wurzeln sowie extremen Eigenschaften, das aber noch nie organisiert und hinterfragt bzw. durchdacht wurde, zu einer angemessenen Wertschätzung zu verhelfen: die künstlerische Darstellung der Arbeits- und Unternehmenswelt. Durch diese künstlerische Interpretation kann auch eine der wichtigsten Facetten unserer menschlichen Identität gefördert werden: die des Homo Faber – des kreativen, produktiven, handwerklich und kaufmännisch tätigen Menschen, der in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht aktiv ist. Die dritte industrielle Revolution, die zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor unseren Augen stattfindet, muss aufgegriffen und genutzt werden, wie auch Monet dies im 19. Jahrhundert zu tun verstand. Dieses Kunstgenre ist von grundlegendem Wert für die menschliche Identität und muss unbedingt gefördert werden. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür!  ”
Pr Renaud Sainsaulieu und Jérôme Duval-Hamel,
Pourquoi j’irais travailler ?, Colloque Sciences Po Paris, 2002.

Förderung von Art faber: Welches Programm?

  1. Konzeptualisierung der Art faber und Förderung als bedeutende thematische Kunst, insbesondere durch die Veröffentlichung konzeptueller Werke.

  2. Identifizierung, Gruppierung und Förderung des kulturellen Erbes der Art faber unter anderem durch die Veröffentlichung von unveröffentlichten Anthologien, thematischen Werken, internationalen Museumsausstellungen und die Einrichtung eines virtuellen Museums.

  3. Förderung der Arbeit zeitgenössischer Künstler und Wissenschaftler zum Thema Art faber, insbesondere durch den Aufbau einer Sammlung neuer Perspektiven für zeitgenössische Kunst, Ausstellungen in Museen und Wirtschaftskreisen sowie internationale Konferenzen.

Dieses Projekt zur Förderung von Art faber wurde von Unternehmen, Wissenschaftlern (Kunstgeschichte, Wirtschaft, Management, Recht, Literatur, Musikwissenschaft, Soziologie und Philosophie) sowie französischen und internationalen Künstlern initiiert.

Es steht unter der Schirmherrschaft des Arbeitsministers (Frankreich) und unter dem gemeinsamen Vorsitz von Professor Lourdes Arizpe, seines Zeichens Ehrengeneraldirektor für Kultur bei der UNESCO, emeritierter Präsident des Weltrats für Sozialwissenschaften, Präsident der Weltkonferenz über den Status des Künstlers und Präsident der Internationalen Union der Anthropologischen Wissenschaften sowie Professor Jérôme Duval-Hamel, Präsident des Labors Industrien & Kulturen / EDMP - Universität Paris II, ehemaliger Leiter großer Industriekonzerne, Ehrenpräsident der European Association of Industrial Art and Design, Präsident des offiziellen Deutsch-Französischen Preises für Kulturwirtschaft.

Das Projekt wird seitens des Labors Industrien & Kulturen administrativ unterstützt.

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Entwicklung

Typographie

Cispeo → Lucas Descroix
Verdana → Matthew Carter

© 2019 / EDMP, Paris II

Rechtshinweis

École de Droit et Management de Paris, Université de Paris II Panthéon Assas, 122 rue de Vaugirard, 75006 Paris 01.53.63.80.79

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